Biographie


Roger Epple . Dirigent

Roger Epple zählt zu den herausragenden deutschen Dirigenten seiner Generation. Nach festen Dirigentenpositionen an der Oper Leipzig und am Mannheimer Nationaltheater wurde er als Generalmusikdirektor an das Opernhaus Halle berufen, wo er acht Jahre lang die künstlerische Leitung des größten und bedeutendsten Orchesters des Landes Sachsen-Anhalt übernahm. Schwerpunkt seines Schaffens dort war das sinfonische Repertoire von Mahler, Brahms und Bruckner sowie die Opern von Richard Strauss und Richard Wagner, aber auch herausragende Werke des 20. und 21.Jahrhunderts.


Er dirigierte über 60 namhafte Orchester in Nord- und Südamerika sowie Europa, z.B. das Orchestre Philharmonique de Radio France in Paris, das Deutsche Sinfonieorchester in Berlin, das Orchestre National de Belgique in Brüssel, das Netherlands Radio Symphony Orchestra in Amsterdam, das National Symphony Orchestra in Dublin, die Staatskapelle Berlin, das Gewandhausorchester Leipzig und die meisten deutschen Staatsorchester, aber auch hervorragende Spezialensembles wie Concerto Köln, Musique oblique Paris oder das Ensemble Modern.

Er gastierte an der Staatsoper Berlin (Ariadne auf Naxos), an der Hamburgischen Staatsoper (Fidelio), an der Deutschen Oper Berlin (Zauberflöte), an der Oper Leipzig (Cosí fan tutte), am Opernhaus Graz (Enrico), am Nationaltheater München (Kassandra), am Aalto-Theater Essen (Rake's Progress), an der Stuttgarter Staatsoper (Wozzek), an der Oper Köln (Das schlaue Füchslein) und bei den Festivals von San Sebastian (Ariadne auf Naxos), Peralada/Barcelona (Elektra), Florenz, Luzern, Dresden und München. Sein umfangreiches sinfoniesches Repertoire enthält neben den Standardwerken auch über 40 Uraufführungen, darunter Werke von Wellesz, Schnittke, Dessau und zahlreicher bedeutender lebender Komponisten. Im Bereich des Musiktheaters kann er inzwischen auf ein Repertoire von mehr als 50 Werken verweisen.

Der Echo-Klassik- und BMW Musiktheater-Preisträger spielte zahlreiche CDs u.a. für die Labels Sony Classical, Teldec, Wergo, Capriccio und CPO ein.