Roger Epple

Dirigent | Conductor

"Vom schönen Allgäu in die Musikmetropolen der Welt"

… so könnte man die Karriere des Dirigenten Roger Epple kurz umschreiben.

Er hat sich ein breitgefächertes Repertoire von der klassischen Konzert- und Opernliteratur bis hin zur zeitgenössischen Musik und zum Crossover erarbeitet.

Spitzenorchester in Europa, Asien und Amerika schätzen seine Souveränität, brillianten analytischen Fähigkeiten und hohe musikalische Intelligenz.

Roger Epple

Herzensangelegenheit ist ihm die Musik Gustav Mahlers, die er seit vielen Jahren immer wieder neu denkt, vertieft und inzwischen so ausgereift interpretiert, dass er zurecht als Mahler- Spezialist bezeichnet werden darf.

Das Ergebnis war eine Interpretation, der man in jedem Ton die Vertrautheit des Dirigenten mit der spezifischen Tonsprache, des Stimmungsgehalts und den riesigen Dimensionen der gewaltigen Sätze anhörte.

Mahlers 9.Sinfonie
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Seine intensive Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten spiegelt sich in zahlreichen Uraufführungen und Aufnahmen wider.

Auch für die Wiederentdeckung vergessener oder gar verfemter Komponisten und Komponistinnen hat er sich immer wieder stark gemacht und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.

Als Kapellmeister, Generalmusikdirektor und als gern gesehener Gast-Dirigent von rund hundert Orchestern weltweit kann er neben einem umfangreichen sinfonischen Repertoire auch auf über einhundert Opernproduktionen verweisen.

Der Dirigent Roger Epple brachte am Pult des bestens disponierten Saarländischen Staatsorchesters die Vielschichtigkeit der Strauss-Partitur brilliant zum Ausdruck. Handwerklich souverän und mit tiefgründiger Analytik ging er an das Werk heran und feilte transparente, klare Linien und zum Teil magische Klangfarben heraus.

Premiere Rosenkavalier (Opernglas)

„Ich halte Roger Epple für einen hochsensiblen, ethisch hochstehenden jungen Künstler bei dem Begabung, Anstand und Intelligenz zusammenwirken.“

Hans Werner Henze

Biographie

Roger Epple zählt zu den profiliertesten deutschen Dirigenten seiner Generation. Nach festen Dirigentenpositionen an der Oper Leipzig und am Mannheimer Nationaltheater war er  langjähriger Generalmusikdirektor am Opernhaus Halle und am Oldenburgischen Staatstheater.

Er dirigierte ca. einhundert namhafte Orchester in Asien, Nord, Mittel- und Südamerika sowie  Europa, z.B. die Rundfunksinfonieorchester von Paris, Amsterdam, Berlin, Dublin und Leipzig, des SWR, das Orchestre National de Belgique Brüssel, das Deutsche Sinfonieorchester Berlin, das Gewandhausorchester Leipzig, Sao Paolo Symphony Orchestra, Mexico City Philharmonic, das Shanghai Symphony Orchestra, das Singapore Symphony Orchestra, Royal Flanders Philharmonic, das National Symphony Orchestra of Taiwan, die meisten deutschen Staatsorchester und viele hervorragende Spezialensembles wie Concerto Köln und das Ensemble Modern.

Als Gastdirigent war er u.a. an der Staatsoper Berlin (Ariadne auf Naxos), an der Hamburgischen Staatsoper (Fidelio), an der Deutschen Oper Berlin (Zauberflöte), in Paris (Elegy for young lovers), an der Oper Leipzig (Cosí fan tutte), am Opernhaus Graz (Enrico), am Nationaltheater München (Kassandra), am Aalto-Theater Essen (Rake’s Progress), an der Stuttgarter Staatsoper (Wozzek), an der Oper Köln (Das schlaue Füchslein) tätig sowie bei den renommierten Festivals in Luzern, Florenz, Verona, Dresden, Strasbourg und München.

Im Bereich des Musiktheaters dirigierte er inzwischen rund einhundert Produktionen, auf dem Konzertpodium hat er sich u.a.als ausgewiesener Spezialist für die Sinfonik Gustav Mahlers etabliert.

Der Echo-Klassik- und BMW Musiktheater-Preisträger spielte zahlreiche CDs  u.a. für die Labels Sony Classical, Teldec, Wergo, Capriccio und CPO ein.

Über 40 Uraufführungen von Komponisten aus aller Welt belegen sein Interesse für die Musik der Zeit – er hat sich aber auch immer wieder für die Wiederentdeckung von vergessenen Kompositionen stark gemacht (so z.B die Uraufführung von Werken von Egon Wellesz, Berthold Goldschmidt oder Paul Dessau).

 

Diskographie

Egon Wellesz

Egon Wellesz:

Konzert für Klavier und Orchester, op.49;
Konzert für Violine und Orchester, op. 84;
Margarete Babinsky, Klavier; David Frühwirth, Violine
Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin
Capriccio 5027

Paul Dessau

Paul Dessau:

Symphony No. 2;
Les Voix, für Sopran, Klavier und Orchester
In Memoriam Bertolt Brecht, für Orchester
Examen et poème de Verlaine, für Sopran, Alt und Orchester
Danse et Chanson, für Gesang und Ensemble
Sinfonie in einem Satz
Ksenja Lukic, Sopran; Manuela Press, Mezzosopran, Holger Groschopp, Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Capriccio 5019

Egon Wellesz

Egon Wellesz:

Sinfonische Werke und Orchesterlieder Deutsches Sinfonie
Orchester Berlin
Sophie Koch, Regina Klepper
CAPRICCIO digital 67077

"Lost Objects"

David Lang / Michael Gordon / Julia Wolfe:
Concerto Köln/ Bang on a can ensemble(New York)
RIAS - Kammerchor, Claudia Barainsky, Daniel Taylor, Andrew Watts, DJ Spooky (N.Y.)
TELDEC 8573-84107-2

Paul Hindemith

Paul Hindemith:

Symphony in B-flat
E. Krenek: Dream Sequence, op.224
E. Toch: Spiel,op.39
P.Hindemith: Konzertmusik, op.41; u.a.
Deutsches Symphonie-orchester Berlin
WERGO 6641 2

Faust-Symphonie

Franz Liszt:

Eine Faust - Sinfonie
Niels Giesecke Chor und Extrachor des Opernhaues, der Kirchenmusikhochschule und Jugendchores Halle
Orchester des Opernhauses Halle
Edition Opernhaus Halle

Klazz-Brothers and Cuba Percussion:

Versch. Komponisten - Münchener Rundfunkorchester
SONY Classical 519136 2

Wachsfigurenkabinett

Karl Amadeus Hartmann:

Wachsfigurenkabinett
(Fünf kleine Opern - Ersteinspielung) ausgezeichnet u.a.mit dem ECHO KLASSIK 2002
Mitglieder des Deutschen Sinfonieorchesters Berlin Breedt, Barainsky, Harper, u.v.m
WERGO 6640 2

Best of Klassik

Best of Klassik 2002:

daraus: Karl Amadeus Hartmann: Wachsfigurenkabinett
Mitglieder des Deutschen Sinfonie-Orchesters Berlin
SONY Classical 5094512000

Siegfried Wagner:

Sonnenflammen - große romantische Oper
Mit Roman Trekel, Michaela Schuster, Eva Batori, Ulrike Schneider, u.v.m.
CPO 777097-2

Bela Bartok:

Herzog Blaubarts Burg
Mit Anna-Katharina Behnke und Ulrich Studer
Orchester des Opernhauses Halle
Edition Opernhaus Halle

Andere Welten

50 Jahre Neue Musik in NRW
daraus: Bernd Alois Zimmermann: Metamorphose (1954)
Musikfabrik NRW Koch Schwann 3-5037-4

Josef Schelb:

CD-Portrait
Baßklarinettenkonzert (1930)
Mitglieder des SWF-Sinfonieorchesters Antes
BM-CD 31.9080

Atterberg

Kurt Magnus Atterberg:

Värmlansrhapsodie, Violinkonzert und Konzertouvertüre op.4
Rundfunksinfonieorchester Berlin- U.Wallin, Violine
cpo 777 106-2

Musikalische Komödien

Musik in Deutschland 1950-2000

daraus: Detlev Glanert: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung
Opernhaus Halle RCA Red Seal

Verbotene Klänge

Verbotene Klänge - Komponisten im Exil

daraus: Egon Wellesz: Symphonischer Epilog, op.108
Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin
Capriccio 4674575

Kontakt

Um Roger Epple zu kontaktieren, 

schreiben Sie bitte an

kontakt@rogerepple.com